Deutsche Sieger in Davos

Ricarda Gümmer und Timo Hackenjos siegen zum Saisonschluss der TriCircuit-Serie in Davos. Brigitte McMahon und Gabriel Perez de la Sota sind Erste in der Jahreswertung.

Zum Abschluss der TriCircuit-Wettkampfserie 2018 präsentierte sich Davos als Gastgeber. Timo Hackenjos (GER), welcher auch in der deutschen Bundesliga oft der schnellste Schwimmer ist, absolvierte die Strecke im Davosersee deutlich am schnellsten und konnte somit die 820 Höhenmeter auf den Flüelapass als Erster unter die Räder nehmen. Als der Führende der Jahreswertung, Gabriel Perez de la Sota, als einer der vordersten Verfolger, auf der komplett gesperrten Strasse den Wendepunkt auf der Passhöhe erreichte, befand sich Hackenjos bereits auf der Abfahrt. «Ich rechnete damit, dass ich mich nach dem Schwimmen mit Vorsprung auf die anspruchsvolle Radstrecke begeben werden könnte. Dass ich die Höhenmeter dann so gut zu drücken vermochte, erstaunte mich jedoch» blickte der Deutsche nach dem Rennen zurück. Hackenjos konnte seinen Vorsprung weiter ausbauen und lief den Sieg ungefährdet ins Ziel: «dies war ein sehr gelungener Saisonschluss, auch die Organisation und das Wetter waren hervorragend.»

Hinter ihm fand der Kampf um den Sieg in der Jahreswertung des Tri Circuits statt. Fabian Duttli und Dominik Reich erreichten ebenfalls einen Podestplatz in Davos, de la Sota bestätigte seine bisherigen Saisonleistungen jedoch mit dem vierten Rang und sicherte sich damit den Gesamtsieg. «Die kalten Beine nach dem Schwimmen, das ungewohnte Abwärtsfahren und der Schlussanstieg auf der Laufstrecke machten den heutigen Wettkampf nochmals zu einer echten Herausforderung. Ich denke, mit dem Resultat darf ich zufrieden sein» zog der Gesamtsieger zufrieden Bilanz.

Daran, dass sich die Deutsche Ricarda Gümmer letzlich deutlich gegen Sophie Herzog und Ramona Riederer durchsetzen können werde, wagte sie zu Beginn des Rennens noch nicht zu denken. «Der erste Wechsel mit klammen Fingern kam mir ewig vor und als sich dann nach wenigen Metern der Radstrecke die Bahnschranke vor mir senkte, brauchte es viel positives Denken um die Zeit als Pause nutzen zu können» erzählte eine überaus glückliche Siegerin im Nachhinein. Aggressiv motiviert übernahm sie nach dem Zwischenstopp bald die Führung und konnte diese auch gegen die starke Läuferin Sophie Herzog, welche von hinten Tempo machte, behaupten. Über den Sieg in der Jahreswertung darf sich Brigitte McMahon freuen, Maximiliana Itta finishte bei allen Rennen dieser Serie.